Selfcare für dich: Darum braucht dein Körper Achtsamkeitsübungen, um gut regulieren zu können.

Mit Klängen kannst du deinen Vagusnerv sanft unterstützen und bewusste Entspannung in dein Leben einladen.

Selfcare bedeutet für mich heute viel mehr als eine Tasse Tee, ein warmes Bad oder ein freier Nachmittag. Selbstfürsorge bedeutet, die Signale des eigenen Körpers ernst zu nehmen. Hinzusehen, wenn etwas aus dem Gleichgewicht gerät. Und sich nicht erst dann um die eigene Gesundheit zu kümmern, wenn der Körper laut werden muss.

Diese Erkenntnis ist aus unserer ganz persönlichen Geschichte entstanden.

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Warum ganzheitliche Gesundheit für mich so wichtig geworden ist.

Als meine jüngste Tochter gerade einmal 16 Monate alt war, begannen starke Verdauungsbeschwerden. Über einen langen Zeitraum litt sie unter Verstopfung, Bauchschmerzen, Unruhe und Schlafproblemen. Wir suchten verschiedene Ärzte auf, erhielten jedoch lange keine zufriedenstellende Erklärung dafür, warum es ihr so schlecht ging.

Erst als wir begannen, genauer hinzusehen und verschiedene Zusammenhänge zu betrachten, kamen wir den Ursachen näher. Dabei wurde mir immer deutlicher: Der Darm steht nicht für sich allein. Verdauung, Immunsystem, Nervensystem, Schlaf, Ernährung und psychisches Wohlbefinden beeinflussen sich gegenseitig.

Unsere Geschichte hat meinen Blick auf Gesundheit grundlegend verändert. Heute bedeutet ganzheitliche Gesundheit für mich nicht, ständig alles perfekt machen zu müssen. Sie bedeutet, den Menschen als Ganzes zu betrachten und dem Körper die Bedingungen zu geben, die er braucht, um wieder besser in seine eigene Balance zu finden.

Ein reguliertes Nervensystem spielt dabei eine entscheidende Rolle.

Darum gehe ich diesen Weg.

Aus unserer Geschichte ist eine große Leidenschaft für ganzheitliche Gesundheitsansätze entstanden. Ich möchte verstehen, was hinter Beschwerden stecken kann, welche Bereiche miteinander verbunden sind und warum es häufig nicht ausreicht, nur ein einzelnes Symptom zu betrachten.

Denn körperliches und psychisches Wohlbefinden lassen sich nicht sauber voneinander trennen.

Genau deshalb absolviere ich derzeit eine 600-stündige Ausbildung zur holistischen Darmtherapeutin. Innerhalb dieser Ausbildung wurde mir noch einmal besonders deutlich, wie eng unser Darm, unser Gehirn und unser Nervensystem miteinander kommunizieren.

Über die sogenannte Darm-Hirn-Achse findet ein ständiger Informationsaustausch zwischen Darm und Gehirn statt. Eine wichtige Verbindung innerhalb dieses komplexen Systems ist der Nervus vagus – besser bekannt als Vagusnerv. Er ist ein bedeutender Bestandteil des parasympathischen Nervensystems und unter anderem an der Regulation von Verdauung, Herzschlag und Erholung beteiligt. Die Kommunikation verläuft dabei in beide Richtungen: vom Gehirn zum Darm und vom Darm zurück zum Gehirn.

Sympathikus und Parasympathikus: Aktivität und Erholung.

Der Sympathikus und der Parasympathikus gehören zu unserem autonomen Nervensystem. Sie übernehmen unterschiedliche, aber sich ergänzende Aufgaben:

Der Sympathikus mobilisiert Energie. Er hilft uns dabei, wach, leistungsfähig und handlungsbereit zu sein. In einer Gefahrensituation bereitet er den Körper auf Kampf oder Flucht vor. Herzschlag und Atmung können sich beschleunigen, während die Verdauung vorübergehend in den Hintergrund rückt.

Der Parasympathikus unterstützt Ruhe, Verdauung und Regeneration. Er wird deshalb häufig mit dem Begriff „Rest and Digest“ – also „ruhen und verdauen“ – beschrieben. In diesem Zustand darf der Körper herunterfahren, Energie speichern und sich erholen.

Beide Systeme sind wichtig. Es geht nicht darum, den Sympathikus grundsätzlich auszuschalten. Wir brauchen ihn, um morgens aufzustehen, konzentriert zu arbeiten, Sport zu treiben und Herausforderungen zu bewältigen. Problematisch kann es jedoch werden, wenn Anspannung zum dauerhaften Grundzustand wird und echte Erholungsphasen fehlen.

Termine, E-Mails, Verpflichtungen, ständige Erreichbarkeit, Informationsflut, Schlafmangel und ein vollgepackter Alltag können dazu führen, dass wir immer weiter in einen reinen Funktionsmodus rutschen. Wir erledigen, organisieren und reagieren – ohne zwischendurch wahrzunehmen, wie es uns eigentlich geht.

Deshalb möchte ich dir heute eine wundervolle Möglichkeit zeigen, mit der du dir auf einfache Weise kleine Ruhepausen in deinen Alltag holen kannst.

Ruhe finden in einer schnelllebigen Zeit.

Ich brauche im Alltag Möglichkeiten zur Entspannung, die schnell verfügbar sind. Nicht erst am Wochenende oder im nächsten Urlaub, sondern genau dann, wenn ich merke: Jetzt wird es mir zu viel.

Denn der Alltag fragt selten danach, ob wir gerade genügend Kraft haben. Manchmal brauchen wir keine komplizierte Routine, sondern einen Moment, der uns aus dem Gedankenkarussell herausholt und zurück zu uns selbst bringt.

Was mir persönlich dabei besonders guttut, sind Klänge.

Ob Klangschalen, ruhige Musik, binaurale Klänge oder eine geführte Klangreise – Klänge helfen mir, für einen Moment aus dem Außen auszusteigen. Ich setze meine Kopfhörer auf, schließe die Augen und richte meine Aufmerksamkeit bewusst auf das, was ich höre.

Das ist für mich wie eine kleine Insel mitten im Alltag.

Wie wirken Klänge auf unseren Körper?

Klänge werden nicht nur über unsere Ohren wahrgenommen. Rhythmus, Lautstärke und Tonhöhe werden im Gehirn verarbeitet und können unsere Aufmerksamkeit, Gefühle und körperlichen Reaktionen beeinflussen. Ruhige, gleichmäßige Klänge können dabei helfen, den Fokus vom Gedankenkarussell auf den gegenwärtigen Moment zu lenken. Häufig wird die Atmung dabei automatisch ruhiger, die Muskulatur darf sich lockern und der Körper erhält die Möglichkeit, aus der ständigen Anspannung herauszufinden.

Besonders in Verbindung mit einer langsamen, verlängerten Ausatmung können Klänge den Übergang in einen Zustand von Ruhe und Erholung unterstützen. Sie aktivieren den Vagusnerv jedoch nicht wie einen Schalter. Vielmehr schaffen sie einen wohltuenden Rahmen, in dem parasympathische Prozesse und bewusste Entspannung leichter möglich werden können. Entscheidend ist, dass du die Klänge als angenehm empfindest – denn nicht jede Musik wirkt auf jeden Menschen gleich.

Meine kleine Klangpause für zwischendurch.

Wenn du Klänge in deinen Alltag integrieren möchtest, darf es ganz einfach sein:

  1. Suche dir einen ruhigen Ort und stelle dein Handy für einige Minuten auf lautlos.
  2. Setze dich bequem hin oder lege dich hin.
  3. Wähle einen Klang, bei dem du dich wirklich wohlfühlst.
  4. Schließe die Augen und lasse deine Schultern bewusst sinken.
  5. Atme ruhig ein und etwas länger wieder aus.
  6. Lausche für fünf bis zehn Minuten, ohne etwas erreichen zu müssen.
  7. Spüre anschließend kurz nach: Wie fühlt sich dein Körper jetzt an?

Es geht dabei nicht darum, sofort vollkommen entspannt zu sein. Manche Tage sind unruhiger als andere. Entscheidend ist vielmehr, deinem Körper regelmäßig kleine Signale von Sicherheit und Ruhe anzubieten.

Hier kannst du dir zu einem kleinen Preis wundervolle Klangreisen, Binaurale Meditationsmusik und Heilende Musik zur Harmonisierung der Chakren erwerben:

Darum dürfen wir heute viel Gutes in die Waagschale legen.

Unser moderner Alltag verlangt unserem Körper einiges ab. Viele von uns schlafen zu wenig, verbringen viel Zeit vor Bildschirmen, hetzen von einem Termin zum nächsten und essen zwischendurch stark verarbeitete Lebensmittel. Gleichzeitig erwarten wir von unserem Körper, dass er dauerhaft leistungsfähig bleibt und alle Belastungen einfach ausgleicht.

Doch Regulation entsteht nicht durch eine einzelne Übung.

Deshalb dürfen wir immer wieder bewusst etwas Gutes in unsere persönliche Waagschale legen:

  • frische und möglichst wenig verarbeitete Lebensmittel
  • ausreichend Schlaf und regelmäßige Erholungszeiten
  • Bewegung, die zum eigenen Körper passt
  • Zeit in der Natur
  • bewusste Atempausen
  • echte Verbindung zu anderen Menschen
  • weniger Reizüberflutung und ständige Erreichbarkeit
  • Momente der Freude, Ruhe und Leichtigkeit

Nicht alles muss gleichzeitig umgesetzt werden. Schon eine kleine, regelmäßig wiederholte Veränderung kann wertvoller sein als eine perfekte Routine, die nach wenigen Tagen wieder verschwindet.

Du bist es wert, gut für dich zu sorgen!

Was ich dir mitgeben möchte?

Du musst dir Ruhe nicht erst verdienen. Du darfst gut für dich sorgen, auch wenn noch Aufgaben offen sind. Du darfst innehalten, bevor dein Körper dich dazu zwingt. Und du darfst Schritt für Schritt herausfinden, was dir persönlich hilft, dich wieder sicherer, ruhiger und mehr mit dir selbst verbunden zu fühlen.

Selfcare ist kein Luxus. Sie ist eine liebevolle Form der Verantwortung für dich, deinen Körper und dein Wohlbefinden.

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Ich freue mich, wenn wir diesen Weg gemeinsam gehen.

Von Herzen,
Deine Carina

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