Ein warmer Kaiserschmarrn, selbst gemachtes Apfelmus und frische Früchte: Für mich schmeckt das nach Gemütlichkeit und einer kleinen Auszeit am Familientisch. Wie schön, dass dieses Lieblingsgericht auch ganz unkompliziert ohne Gluten gelingt!
Dass wir heute glutenfrei essen, ist ein Teil unserer persönlichen Familiengeschichte. Besonders die starken Verdauungsbeschwerden meiner jüngsten Tochter haben mich dazu gebracht, mich intensiv mit unserer Ernährung und der Darmgesundheit auseinanderzusetzen. Über zwei Jahre bestimmten Verstopfung, Bauchschmerzen und schwierige Nächte unseren Alltag. Auf unserem Weg haben wir vieles verändert – dazu gehörte auch, Gluten aus unserem Speiseplan zu streichen. Die Ernährungsumstellung war dabei ein Baustein unserer ganzheitlichen Begleitung.
Seitdem entdecke ich immer wieder, wie vielseitig glutenfreies Kochen und Backen sein kann. Dieser glutenfreie Kaiserschmarrn mit Buchweizenmehl ist ein wunderbares Beispiel: wenige Zutaten, einfach zubereitet und richtig lecker!
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Glutenfreier Kaiserschmarrn: Mein einfaches Rezept.
Für den Teig brauchst du nur vier Zutaten. Dazu kommt etwas Ghee zum Ausbacken. Ich verwende Buchweizenmehl, weil ich seinen leicht nussigen Geschmack besonders gerne mag.
Zutaten
100 g glutenfreies Mehl – ich verwende Buchweizenmehl
190 g Naturjoghurt
3 Eier
2 EL Honig
Etwas Ghee zum Ausbacken -> Ich liebe dieses Produkt!* (hier klicken)
Zum Servieren: selbst gemachtes Apfelmus und frische Früchte nach Geschmack, zum Beispiel Beeren, Birne oder Apfel.
Zubereitung
Teig anrühren: Gib Buchweizenmehl, Joghurt, Eier und Honig in eine Schüssel. Verrühre alles mit einem Schneebesen zu einem gleichmäßigen Teig. Die Eier musst du für diese einfache Variante nicht trennen.
Pfanne vorbereiten: Erhitze etwas Ghee in einer beschichteten Pfanne bei mittlerer Hitze. Schwenke die Pfanne kurz, damit sich das Fett gut verteilt.
Kaiserschmarrn ausbacken: Gib den Teig hinein und lasse ihn langsam stocken, bis die Unterseite goldbraun ist. Verwende bei einer kleineren Pfanne lieber zwei Portionen, damit die Teigschicht nicht zu dick wird.
Wenden und zerteilen: Teile den Teigfladen mit einem Pfannenwender in größere Stücke und wende diese vorsichtig. Sobald auch die andere Seite gebacken ist, zerteilst du alles in die typischen mundgerechten Kaiserschmarrnstücke. Noch kurz weiterbraten, bis der Teig innen vollständig durchgegart ist.
Anrichten und genießen: Serviere den glutenfreien Kaiserschmarrn am besten direkt aus der Pfanne. Gib selbst gemachtes Apfelmus und deine Lieblingsfrüchte dazu – fertig ist dein süßer Genussmoment!
Kaiserschmarrn mit Buchweizenmehl: Warum ich ihn so gerne mag.
Buchweizen gehört trotz seines Namens nicht zum Weizen. Er ist ein sogenanntes Pseudogetreide und von Natur aus glutenfrei. Sein leicht kräftiger, nussiger Geschmack passt wunderbar zu süßen Gerichten, besonders in Kombination mit Apfel und Zimt.
Für diesen Kaiserschmarrn brauchst du keine aufwendige Mehlmischung. Buchweizenmehl, Joghurt und Eier ergeben einen unkomplizierten Teig. Der Joghurt bringt eine angenehm frische Note mit, während der Honig für Süße sorgt.
Du kannst das Rezept auch mit einem anderen glutenfreien Mehl ausprobieren. Beachte dabei, dass verschiedene Mehle unterschiedlich viel Flüssigkeit aufnehmen und sich dadurch Konsistenz und Backergebnis verändern können. Meine Variante bereite ich mit Buchweizenmehl zu.
So gelingt dein glutenfreier Kaiserschmarrn in der Pfanne.
Mein wichtigster Tipp: Gib dem Teig Zeit! Bei zu hoher Hitze wird die Unterseite schnell dunkel, während die Mitte noch nicht ausreichend gestockt ist. Mit mittlerer Hitze lässt sich der Kaiserschmarrn gleichmäßiger ausbacken.
Warte außerdem mit dem Wenden, bis die Unterseite ausreichend fest ist. Du musst den Fladen nicht im Ganzen umdrehen. In mehreren Teilen klappt es deutlich einfacher – schließlich darf Kaiserschmarrn am Ende herrlich unregelmäßig aussehen.
Diese schnelle Variante kommt ohne separat geschlagenen Eischnee aus. Sie wird dadurch etwas kompakter als ein klassischer Kaiserschmarrn mit untergehobenem Eischnee. Genau das macht sie für mich zu einem unkomplizierten Rezept für den Familienalltag.
Selbst gemachtes Apfelmus und Früchte dazu.
Am liebsten serviere ich unseren Kaiserschmarrn mit selbst gemachtem Apfelmus. Dafür schneide ich Äpfel klein und dünste sie mit einem kleinen Schuss Wasser zugedeckt weich. Anschließend püriere ich sie oder zerdrücke sie mit einer Gabel. Etwas Zimt dazu – mehr braucht es für mich nicht. Je nach Apfelsorte bringt das Mus bereits reichlich eigene Süße mit.
Dazu passen frische Beeren, saftige Birnenstücke oder kurz gedünstete Apfelspalten. Im Herbst schmeckt auch warmes Zwetschgenkompott wunderbar. So kannst du deinen glutenfreien Kaiserschmarrn passend zur Jahreszeit immer wieder anders genießen.
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Deine Carina

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